Interlager liefert seit 2008 ein breites Sortiment an Axialkugellagern direkt ab Lager aus unserem Lager in Duiven. Dadurch verfügen Unternehmen unter anderem aus der Fertigungsindustrie, dem Maschinenbau, dem Transportwesen und der Landwirtschaft schnell über die passenden Lager für Anwendungen mit axialer Belastung. Wenn Sie vor 16:00 Uhr bestellen, wird Ihre Bestellung noch am selben Tag versendet. In unserem Webshop können Sie einfach nach Abmessungen und Spezifikationen suchen und haben sofort Einblick in Preise und Staffelrabatte. Sind Sie unsicher, welche Ausführung – einseitig oder zweiseitig – oder welche Größe für Ihre Anwendung geeignet ist? Dann stehen Ihnen unsere Produktspezialisten gerne zur Verfügung unter info@interlager.de oder telefonisch unter +31 (0)26 303 3450
Axialkugellager sind Kugellager, die für die Aufnahme von Kräften in Längsrichtung der Welle ausgelegt sind. Dieser Lagertyp ist für axiale Belastungen geeignet und nicht für radiale Belastungen; dafür werden in der Regel Rillenkugellager verwendet. Ein Axialkugellager besteht aus einer Wellenscheibe, einer Gehäusescheibe und einem Kugelkranz mit Käfig. Die Wellenscheibe wird auf der Welle montiert und dreht mit, während die Gehäusescheibe so ausgeführt ist, dass die Welle mit Spiel hindurchläuft.
Axialkugellager sind zerlegbar, sodass Wellenscheibe, Gehäusescheibe und Kugelkranz separat montiert werden können. Dabei ist es wichtig, dass Wellenscheibe und Gehäusescheibe nicht vertauscht werden. Es gibt einseitige Ausführungen für axiale Belastungen in einer Richtung und zweiseitige Ausführungen für Belastungen in beiden Richtungen. Je nach Anwendung ist die Gehäusescheibe flach oder sphärisch ausgeführt. Eine flache Gehäusescheibe ist für rein axiale Belastungen geeignet, während eine sphärische Ausführung kleine Fluchtungsfehler ausgleichen kann. Für eine einwandfreie Funktion sind eine korrekt ausgeführte Anlagefläche sowie die passende Passung von Welle und Gehäuse entscheidend.
Axialkugellager werden eingesetzt, wenn ein Lager axiale Kräfte aufnehmen muss, also Kräfte in Längsrichtung der Welle. Dieser Lagertyp ist für axiale Belastungen ausgelegt und nicht für radiale Belastungen geeignet. Wirkt die Belastung nur in eine Richtung, ist ein einseitiges Axialkugellager die richtige Wahl. Kann die Belastung in beide Richtungen auftreten, ist eine zweiseitige Ausführung sinnvoller. Axialkugellager eignen sich zudem für relativ hohe Drehzahlen, solange die axiale Belastung nicht zu hoch ist.
Axialkugellager sind in einseitigen und zweiseitigen Ausführungen erhältlich. Ein einseitiges Axialkugellager besteht aus einer Wellenscheibe, einer Gehäusescheibe und einer Kugel-Käfig-Einheit und ist für axiale Belastungen in einer Richtung geeignet. Eine zweiseitige Ausführung besteht aus drei Scheiben und zwei Kugel-Käfig-Einheiten, getrennt durch eine mittlere Wellenscheibe, und ist für axiale Belastungen in beide Richtungen geeignet. Darüber hinaus wird nach der Ausführung der Gehäusescheibe unterschieden. Diese kann flach oder sphärisch sein. Eine flache Gehäusescheibe ist nur für Anwendungen mit rein axialer Belastung geeignet, während eine sphärische Gehäusescheibe kleine Fluchtungsfehler oder Abweichungen in der Welle ausgleichen kann.
Bei der Auswahl eines Axialkugellagers betrachten Sie zunächst die Richtung und Größe der axialen Belastung. Tritt die Belastung nur in eine Richtung auf, reicht eine einseitige Ausführung aus. Kann die Belastung in beide Richtungen auftreten, ist ein zweiseitiges Axialkugellager erforderlich. Axialkugellager sind ausschließlich für axiale Belastungen vorgesehen und dürfen nicht eingesetzt werden, wenn zusätzlich radiale Kräfte aufgenommen werden müssen. Für die einwandfreie Funktion des Axialkugellagers ist das Maß der axialen Belastung entscheidend für die Dimensionierung. Darüber hinaus ist die richtige Passung der Wellenscheibe wichtig. Die Wellenscheibe wird auf der Welle montiert und muss gut anliegen, damit sie korrekt mitdreht und die Belastung zuverlässig übertragen kann. Prüfen Sie daher immer, ob der Wellendurchmesser mit der Bohrung der Wellenscheibe übereinstimmt und ob die gewählte Passung zur Anwendung und zu den Betriebsbedingungen passt.
Auch die Ausführung der Gehäusescheibe ist wichtig. Eine flache Gehäusescheibe eignet sich, wenn die Belastung rein axial ist und die Anlagefläche präzise eben ausgeführt wurde. Eine sphärische Gehäusescheibe ist besser geeignet, wenn kleine Fluchtungsfehler oder Abweichungen in der Anlagefläche ausgeglichen werden müssen. Da die Gehäusescheibe nicht auf der Welle, sondern in oder gegen das Gehäuse montiert wird, unterscheidet sich ihre Funktion von der der Wellenscheibe. Deshalb ist es wichtig, nicht nur auf den Innendurchmesser des Lagers zu achten, sondern auch auf den Aufbau des Lagers und die korrekte Anwendung von Wellenscheibe und Gehäusescheibe. Darüber hinaus spielen Drehzahl, Belastungsniveau und Montage eine Rolle. Axialkugellager sind für relativ hohe Drehzahlen geeignet, jedoch weniger für sehr hohe axiale Belastungen. Da das Lager zerlegbar ist, ist die korrekte Montage von Wellenscheibe, Gehäusescheibe und Kugel-Käfig-Einheit essenziell. Werden die Scheiben vertauscht oder ist die Anlagefläche nicht korrekt ausgeführt, kann dies die Lebensdauer und Betriebssicherheit des Lagers beeinträchtigen.
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