Lagercodierung erklärt: Aufbau, Zahlen und Buchstaben

Lagerbezeichnungen und -codierungen bilden die „Sprache“, mit der die Spezifikationen von Lagern dargestellt werden. Für Einkäufer, Ingenieure und technische Abteilungen ist es wichtig, diese Bezeichnungen zu verstehen, um die richtigen Lager auszuwählen und zu bestellen. Ob es um Wartung, Maschinenbau oder den Austausch eines vorhandenen Lagers geht: Eine korrekte Interpretation der Codierung vermeidet Fehler, Stillstände und unnötige Kosten. Gleichzeitig kann das Bezeichnungssystem auf den ersten Blick überwältigend wirken. Die verschiedenen Zahlen, Buchstaben und herstellerspezifischen Codes bilden ein scheinbar chaotisches System. In diesem Blog erklären wir die Lagerbezeichnungen Schritt für Schritt.

Aufbau einer Lagercodierung

Die meisten Lager bestehen aus einer Kombination von 3, 4 oder 5 Ziffern, häufig ergänzt durch vorangestellte und/oder nachgestellte Buchstaben. Dies bildet die Grundbezeichnung, gegebenenfalls mit Präfixen und Suffixen. Internationale Normen wie ISO 15 und ISO 355 haben die Grundlage dieses Codierungssystems festgelegt, sodass der Kern der Codierung bei nahezu allen Marken übereinstimmt.

Infografik: Lagerbezeichnungen – Rillenkugellager
Rillenkugellager
 
      19-06-2025 16:10     Kommentare ( 0 )
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